6 Schritte in Ihr erfüllendes Leben

Entdeckungsreise zu Ihren „Schätzen“

Mein eigener Weg zu einem zunehmend erfüllenden beruflichen und privaten Leben war ein längerer Prozess. Er verlief in mehreren Etappen – nicht ohne Krisen, Überraschungen und Umwege. Es ist eine spannende Entdeckungsreise, die noch nicht zu Ende ist ;-). Sie erfahren die ersten 6 Schritte, wie es Ihnen gelingt, zu Ihrem erfüllenden Leben zu finden.
Der absolute Höhepunkt meiner spannenden beruflichen und persönlichen Veränderungsreise war 2005 meine Begegnung mit Focusing. Mit Focusing spüren Sie sich in all Ihrer Lebendigkeit. Sie kommen in einen tieferen lebendigen Kontakt zu sich und zu Ihrem inneren Kompass und können auf eine leichte und angenehme Weise erstaunlich rasch stimmige Veränderungsschritte und Entscheidungen aus Ihrem Körper kommen lassen, die sich gut anfühlen und einen Energieschub bewirken. Mit Focusing habe ich ein inneres Navigationssystem mit 8 Focusing-Schlüsselwerkzeugen achtsamer Selbstführung entwickelt, mit dem Sie Ihren ganz persönlichen Weg in ein erfülltes berufliches und persönliches Leben in Balance finden können.
Wie wäre es, wenn Sie „voller Freude und bewusster“ sind,  Ihnen „Ihr Beruf (wieder)  Spaß macht und Ihnen Kraft für andere Dinge gibt“? Wenn Sie „mehr bei sich selbst sind“, „achtsam im Alltag“, “ Lösungen wie von selbst aus dem Inneren kommen“? Wenn Sie „zentrierter arbeiten“, „stimmigere Entscheidungen treffen“, Sie „Ihre Grenzen und Bedürfnisse besser spüren“, „insgesamt gelassener sind“, „der Schmerz weg ist“, „Schlafstörungen verschwunden sind“, Sie „seltener krank sind“ ?  All das haben meine KlientInnen und KundInnen mit den 8 Focusing-Schlüsseln erreicht.

Was sind die ersten 6 Schritte in Ihr erfüllendes Leben?

    1. Entscheiden Sie sich bewusst – übernehmen Sie die Regie
      Übernehmen Sie die Regie und Verantwortung für die Erfüllung Ihres eigenen Lebens.
      Nehmen Sie sich wichtig und setzen Sie sich an die 1. Stelle in Ihrem Leben.
      Das fällt Ihnen – ebenso wie vielen meiner KlientInnen und Teilnehmenden – vermutlich nicht so leicht, wenn Sie so „ticken“, dass Sie den Sinn Ihres Lebens darin sehen, andere mit Ihrer Arbeit zu „beglücken“.
      Dann machen Sie sich klar:
      Sie können der Welt nur das Beste von sich geben, wenn Sie gut für sich sorgen!
    2. Werden Sie aktiv – erkunden Sie, wie Sie „ticken“ und was Sie wirklich erfüllt
      Damit Ihnen nicht passiert, was Sterbende bereuen, holen Sie sich den Lebensqualitäts-Check, um Ihre Potenziale zu einem oder allen 4 Lebensbereichen zu erkennen. Nehmen Sie sich nur 30 Minuten Zeit dafür, um sich ehrlich wertschätzend und tiefer anzuschauen:
      – Wie sinn-erfüllend und „nährend“ arbeiten Sie – im Einklang mit Ihrem Inneren – statt unter Druck, getrieben oder auf andere kraftraubende Art?
      – Wie erfüllend und stimmig ist Ihr Leben ausserhalb der Arbeit, so dass die Arbeit nicht ihr einziger oder überdimensionierter Inhalt ist?
      – Wie achtsam und gut sorgen Sie für sich, um zufrieden, vital und gelassen die Herausforderungen Ihres Lebens zu meistern und daran zu wachsen?
      – Wie lebendig, unterstützend und erfüllend sind Ihre Beziehungen?
      In meinem Blogartikel „Lebensqualität – leben, was sich gut und stimmig anfühlt“
      erfahren Sie, was Sie tun können, um mehr Lebensqualität in Ihre Arbeit und Ihr Leben zu bringen.
    3. Entwickeln Sie eine stimmige Aus-Richtung/Vision – in Übereinstimmung mit Ihrem Inneren
      Statt nur nachzudenken über Visionen und sich Ziele zu stecken, die dem Wunschdenken Ihres Verstandes entsprechen, nicht aber Ihrem Inneren, wie es auch mir jahrelang passiert ist, fragen Sie mit Focusing Ihr Inneres:
      Wo möchten Sie hin? Wo zieht es Sie hin?
      Der Verstand und die Gefühle können uns in die Irre führen.
      Der Körper lügt nicht.
      Mit Focusing können wir nach Innen fragen, welche Ausrichtung und welche Ziele wirklich stimmig für uns sind. Sie können es selbst in überschaubarer Zeit erlernen. Sie können sich professionell von mir begleiten lassen – mit Coaching, Seminaren oder einem Gruppen-Onlinekurs.
      Vereinbaren Sie ein kostenfreies Gespräch mit mir, um Klarheit zu gewinnen, wie Sie am wirksamsten mehr Erfüllung, positive Lebensenergie und Stimmigkeit in Ihr Leben bringen können: info@well-concept.de.
    4. Begeben Sie sich auf eine tagtägliche Entdeckungsreise
      Erfüllend zu leben ist keine einmalige Aktion, sondern eine tägliche Entdeckungsreise und eine tagtägliche spannende Übung.
      Mit Focusing-Schlüssel 1 lade ich Sie ein, mehrmals am Tag für wenige Sekunden anzuhalten und mit Ihrer vollen freundlichen wohlwollenden Aufmerksamkeit  zu sich und Ihrem Körper zurückzukehren, um feiner wahrnehmen zu können, wie Sie JETZT da sind und was es für Sie JETZT braucht.(Impulskarte 3).
      Dies ist die wichtigste tägliche Übung, um in einen lebendigen und tieferen Kontakt zu sich und Ihrem inneren Kompass zu kommen und die hochintelligenten Wegweiser Ihres Inneren, Ihre Bedürfnisse sowie Ihre Grenzen wahrzunehmen. Dann sind Sie präsent und ganz da. Das fühlt sich gut an und hilft ein feineres Gespür zu entwickeln, was Ihnen wirklich gut tut und nicht, was für Sie stimmt und was nicht.
      Mit Focusing-Schlüssel 2 lade ich Sie ein, sich in der lebensbejahenden unvoreingenommen erkundenden Focusing-Haltung zu begleiten, wenn Sie beschäftigt sind. Nehmen Sie sich selbst wie eine liebevolle Freundin oder ein guter Freund an die Hand, wenn Sie sich einer Aufgabe widmen. Passen Sie auf sich auf, dass Sie sich nicht übernehmen. Erkunden Sie freundlich unvoreingenommen aus der bewussten Beobachterposition, was für Sie stimmig ist statt sich von den Erwartungen anderer oder Ihren inneren Antreibern regieren zu lassen. Sie können erkunden, was Ihnen gut tut und was nicht, was sich stimmig anfühlt und was nicht. Sie können gezielt erforschen, was Sie erfüllt, was Ihnen wirklich wichtig ist, was Sie stärkt und nährt , wo es Sie hinzieht, was Sie energetisiert , was wirklich „Ihr Ding“ ist und was in Ihrem Leben verändert und lebendig werden möchte.
      Stärkende Tagesrituale wie beispielsweise die folgenden 3 unterstützen Sie, tagtäglich positiv in den Tag zu starten und den Tag am Abend erfüllt ausklingen zu lassen.
      Wie Ihre Entdeckungsreise zu tagtäglicher Erfüllung in allen Lebensbereichen gelingt Klick um zu Tweeten
    5. Lassen Sie sich von Ihrem inneren Kompass leiten statt von Ihren inneren Vorschriften
      Erlernen Sie Instrumente wie beispielsweise Focusing und die 8 Focusing-Schlüssel, wie Sie auf Ihr Inneres hören können statt sich Druck zu machen und sich von den oft unbewussten inneren Vorschriften „ich sollte“/“ich müsste (eigentlich)“ regieren zu lassen.
      Mit Focusing erfahren Sie, was in Ihnen lebendig werden möchte. Sie können lernen, wie Sie mit FreiRaum (Schlüssel 3) einen lebensbejahenden Abstand zu Problemen herstellen und Sie leichter lösen.
      Mit Mini-Focusing (Schlüssel 6) können Sie in unklaren und komplexen Situationen in kurzer Zeit innere Klarheit gewinnen, was im Augenblick für Sie richtig und stimmig ist.
      Spüren Sie immer wieder in der freundlich unvoreingenommen erkundenden Focusing-Haltung in Ihren Körper hinein und „befragen“ Sie ihn zum Beispiel: „Was ist los?“ (Impulskarte 57), „was bringt mich wirklich voran?“ (Impulskarte 56), „wie schalte ich jetzt ab?“ (Impulskarte 54) oder „wie stimmt es jetzt“ (Impulskarte 55). Statt sich zu verurteilen, wenn kein stimmiger Schritt aus dem Körper kommt und die Lösung vielleicht noch nicht reif ist, probieren Sie spielerisch aus, was richtig sein könnte (Impulskarte 58). Das
      Weiterführende Informationen und Anregungen erhalten Sie in meinem Praxisübungsbuch „Burnout: Frühsignale erkennen – Kraft gewinnen“(2012) auf den Seiten 34-40 und 111-121. Auf der Seite 117 lade ich Sie zu einem kleinen Erkundungsexperiment ein:
      Üben Sie beispielsweise am Wochenende eine Tätigkeit aus, nach der Ihnen gerade ist. Erkunden Sie dabei spielerisch, was für Sie jetzt richtig sein könnte. Schenken Sie sich selbst und Ihrem inneren Erleben Ihre volle freundliche Aufmerksamkeit. Wenn Sie in Kontakt zu sich sind und sich körperlich wahrnehmen,wenn Sie beschäftigt sind, spüren Sie in sich hinein, wie das für Sie ist. Wenn es sich irgendwie schwer, zäh und nicht gut anfühlt, probieren Sie etwas anderes aus: Ändern Sie irgendetwas an der Aktivität, Ihrer Körperhaltung oder der Art und Weise. Werden Sie beispielsweise langsamer, summen Sie bei der Tätigkeit, spielen Sie mit dem Tempo , mit dem Energielevel, Ihrer Haltung oder der Bewegung… Erkunden Sie neugierig-offen, ob sich das jetzt für Sie stimmig und gut anfühlt. Halten Sie an oder ändern Sie etwas…. Viel Spaß dabei. Schreiben Sie in die Kommentare über Ihre Erfahrungen.
      Wie Sie sich von Ihrem inneren Kompass leiten lassen statt Ihren inneren Vorschriften. Klick um zu Tweeten
    6. Bleiben Sie am Ball
      Viele meiner KlientInnen berichten, dass sie schon viele Methoden ausprobiert haben. Etliche sagen“ ich weiss eigentlich, was ich tun sollte, ich tu es nur nicht“. Viele denken, dass sie wüssten, was jetzt dran ist und leiden darunter, wenn das nicht fruchtet.
      Dabei ist unser Organismus ausgeprochen intelligent und weiss genau, was für uns in jedem Moment wirklich wichtig, richtig und stimmig ist. Er mag genauso wenig wie wir Druck, dass er etwas tun „sollte“, Wenn wir etwas nicht tun, was wir vermeintlich tun „sollten“, dann gibt es etwas das nach Aufmerksamkeit verlangt und nicht beachtet wurde. Es ist verblüffend, wie schnell und leicht sich oft Blockaden auflösen, wenn wir dem, was sich unangenehm in uns anfühlt einfach nur freundlich Zuwendung schenken.
      Und verblüffend, wie rasch und leicht dann Veränderungsschritte mit (Mini-)Focusing aus dem Körper kommen – oft überraschend – und ausgesprochen stimmig – anders als die, die der Verstand sich überlegt hat ;-). Sie können die 4 Schritte und verschiedene „Stressumwandler“ erlernen, mit denen Sie in wenig Zeit negative Gedanken und Gefühle rasch transformieren und wieder in Ihre Kraft kommen können.
      Auch wenn sich Ihre Arbeit und Ihr Leben mal nicht erfüllend anfühlt und die Dinge nicht fruchten, die Sie ausprobieren, geben Sie nicht auf. Stehen Sie immer wieder auf. Probieren Sie spielerisch erkundend aus, was sich gut und stimmig anfühlt. Hören Sie auf Ihren Körper und Ihr Inneres. Spüren Sie in Ihren Körper hinein, der Ihnen klar ansagt, was stimmt und was nicht. Machen Sie sich auf den Weg und erlernen Sie für Sie stimmige alltagstaugliche Instrumente, wie Sie mit wenig Zeitaufwand für Ihre tägliche Balance und ein erfüllendes Leben in allen Lebensbereichen sorgen können.
      6 Schritte in Ihr erfüllendes berufliches und privates Leben Klick um zu Tweeten Entdecken Sie Ihre Schätze - in 6 Schritten zu einem täglich erfüllten stimmigen Leben. Klick um zu Tweeten Schreiben Sie Ihre Fragen und Meinungen in den Kommentar unter diesem Artikel, beispielsweise:
      Was bedeutet für Sie ein erfüllendes Leben?
      Was gehört für Sie dazu und was hilft Ihnen dabei?
      Ich freue mich auf Ihre Fragen und Erfahrungen!

Ich danke Ulrike Bossmann für ihre inspirierende Blogparade „Dein Weg in ein erfülltes Leben“, in dessen Rahmen dieser Artikel entstanden ist.

Illustration von Martina Lauterjung

 

 

 

 

 

 

11 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Liebe Ulrike,
    zu einem erfüllenden Leben gehört für uns als Paarberater eine glückliche (Langzeit-)Beziehung, die gekennzeichnet ist durch Wertschätzung, Lebendigkeit und Zuversicht.
    Die sehr hilfreichen Anregungen Deines Artikels passen auch für Partnerschaften und können Menschen im Prozess einer glücklichen Beziehungen unterstützen.
    Herzliche Grüße
    Alexander und Maren von ⭐️ Raum für Euch ⭐️

    • Liebe Maren und lieber Alexander,
      danke für Eure Rückmeldung.
      Ja – das ist auch meine Erfahrung: Wenn ich wertschätzend mit mir bin, wenn ich immer wieder zu mir zurückkehre – bei mir bin – und mich von meinem Inneren leiten lasse, dann bin ich lebendiger, authentischer und klarer in der Beziehung, spüre eher, was stimmt und nicht und kann auch dem anderen wertschätzender begegnen und seine Bedürfnisse und Wünsche respektieren 😉

  2. Liebe Ulrike,

    hab <3 Dank für deine Teilnahme an der Blogparade. Ich bin ja auf der Suche nach den Diamanten für das Schatzkästchen und möchte gern für alle Menschen, die sich fragen, wie ein glückliches und erfülltes Leben gelingen kann, Perlen zusammentragen. Dieser Artikel ist eine solche Perle. Mir gefällt es sehr, den Körper und seine Weisheit zu nutzen und sich auf das eigene Körpergefühl zu verlassen anstelle allein auf den Verstand, der, wie du so schön schreibst, "in die Irre führen kann". Deswegen finde ich allein den Satz "Lassen Sie sich von Ihrem inneren Kompass leiten statt von Ihren inneren Vorschriften." ein wahres Geschenk, der für all Jene, in denen die inneren Sklaventreiber laut peitschen! (Über diese ganzen unbewussten inneren Vorschriften und wie man ihnen gut begegnen kann, habe ich übrigens auch schon mal geschrieben: http://soulsweet.de/innerer-kritiker/)

    Außerdem bin ich ein Freund von Verstetigung und glaube fest an die kleinen Schritte. Tägliche Rituale, kleine Gewohnheiten. Da ist dein Punkt "Begeben Sie sich auf eine tagtägliche Entdeckungsreise" und deine Einladung, mehrfach am Tag für wenige Sekunden anzuhalten und mit wohlwollender Aufmerksamkeit für sich und den eigenen Körper genau richtig. Seit ich das selbst mache, trinke ich zum Beispiel endlich so viel Wasser, wie es meinem Körper und mir gut tut…

    Alles Liebe,
    Ulrike

  3. Liebe Ulrike,
    danke für deine wohlwollende inspirierende Rückmeldung: du hast genau die 3 wichtigsten Faktoren erwähnt, die mir am Herzen liegen und die zu einem täglich erfüllenden beruflichen und privaten Leben führen:
    – auf den Körper und das Innere zu hören
    – sich vom inneren Kompass statt von den inneren Vorschriften (im Gewand des inneren Kritikers, Antreibers, des inneren Richters oder schlechten Gewissens) leiten zu lassen und
    – das tägliche focusingorientierte Innehalten.
    Danke für Deinen wertvollen Artikel zum inneren Kritiker! Dieser entpuppt sich meist als größte Blockade – bei mir wie auch bei meinen KlientInnen ;-). Deshalb habe ich ihm auch 2 Kapitel in meinem Praxisübungsbuch gewidmet: Wie wir ihn mit dem 2. Focusing-Schlüssel erkennen und in die Kaffeepause schicken und ihm mit dem 3. Focusing-Schlüssel und Humor freundlich und bestimmt die Macht entziehen (S. 69-71 und S. 89-91): http://kraftvoll-durchstarten.de/publikationen/

      • Liebe Ulrike,
        mit Humor klappt´s wirklich am besten: die inneren „Bremser“ freundlich und bestimmt auf Abstand zu „bringen“. Eine Klientin von mir setzt ihren inneren Kritiker auf´s Sofa, wenn sie ihn erkannt hat 😉

  4. Vielen Dank für den anregenden Artikel, Ulrike. Mir selbst hilft besonders gut, im Alltag kurz innehalten und zu checken, wie es mir gerade geht und was ich jetzt brauche – genauso wie Du es beschrieben hast. Unser Körper ist oft weiser als wir im kopflastigen Firmen Alltag glauben. Die 6 Schritte klingen stimmig – zu einem ähnlichen Weg lade ich auch meine Klienten ein, ohne Focusing zu kennen. Danke auch für die Anregung, mir Focusing mal näher anzusehen.

    • Liebe Christine,

      danke für Deine wertschätzende Rückmeldung und das Teilen Deiner wertvollen Erfahrung.
      Im Alltag zwischendurch innehalten und checken, wie es Dir geht und was Du gerade brauchst – das ist auch nach meiner Erfahrung DAS Kernstück, um zwischendurch aus dem Erledigen- und Funktionier-Modus auszusteigen, sich in aller Lebendigkeit zu spüren und mithilfe der Körperweisheit sich auch im wuseligen Alltag immer wieder auszurichten auf das wirklich Wesentliche :-)…Und das gelingt mit Focusing auf eine sanfte, sehr angenehme Art in erstaunlich kurzer Zeit 🙂 Du kannst Focusing auch gerne mal live mit mir ausprobieren – gratis 😉

  5. Liebe Ulrike,
    was für ein wertvoller Beitrag! Jeder einzelne von deinen Punkten ist so umfassend, dass es mir scheint, daran ewig zu arbeiten…. Punkt eins ist für mich momentan der wichtigste. Solange ich nicht erkannt habe, dass ich die Regie übernehmen kann, fühle ich mich einfach nur ausgeliefert und kann niemals das Leben kreieren, was ich mir wirklich wünsche. Ich bin gerade an diesem Punkt (-; und ich glaube, es ist ein sehr entscheidender. Vielen Dank und herzliche Grüße!

    • Lieber Andreas,
      danke für Deine sehr wertvolle Rückmeldung, die mich zu weiteren Blogartikeln inspiriert, wie beispielsweise „Wie Du Regie übernimmst – auch im größten Chaos“ 😉 Ja, Regie übernehmen ist eine tagtägliche Herausforderung in diesen unsicheren turbulenten Zeiten raschen Wandels. Wie kann das gehen? Die gute Nachricht. Es gibt – wie immer – mehr als 2 Möglichkeiten, auch wenn der Verstand uns etwas anderes sagt ;-). Ganz allgemein:
      1. Du kannst zunächst mit einer FreiRaum¬Technik (Schlüssel 3) für inneren FreiRaum sorgen und einen wohltuenden lebensbejahenden Abstand zu Deinen Problemen und dem Gefühl des Ausgeliefertseins herstellen, um Dich davon nicht überwältigen zu lassen. So kannst Du wieder die Regie übernehmen. Du kannst beispielsweise das Ausgeliefertsein mit Partialisieren zu einem Teil machen. Die Kurzform: Du kannst Dir sagen: „Aha, da ist eine Empfindung von Ausgeliefertsein in mir. Etwas in mir fühlt sich ausgeliefert. Ich bin mehr als das Gefühl. …Kann ich diesem Teil in mir erlauben, da zu sein?“…. Das Partialisieren hilft, Dich in eine bewusste Beobachterposition und die problematischen Empfindungen auf Abstand zu bringen (Praxisübungsbuch S. 78 – 94, Impulskarten 40 – 46, CD 8 Schlüssel gegen Stress und Burnout, Track 13-17, http://kraftvoll-durchstarten.de/publikationen/). Die „Päckchen“-Übung habe ich gerade bei einem Facebook-Live-Video (https://www.facebook.com/starkstattburnout ) angeleitet und schreibe dazu den nächsten Blogbeitrag 😉 Mit einem Abstand sieht man klarer, was los ist und was zu verändern ist.
      2. Beobachten statt bewerten. Statt sich selbst, die Situation oder andere Personen negativ zu bewerten -„Schlimm, schrecklich…Ist ja unmöglich“ – wechsle in den Modus der bewussten freundlichen Beobachterposition. Erkunde in der annehmenden offenen Focusing-Haltung wie kleine Kinder mit einem Forschergeist neugierig und unvoreingenommen: „Was läßt mich mich ausgeliefert fühlen? …Was stimmt nicht?…“ Lass Deinem inneren Zeit, eine Antwort entstehen zu lassen…Ohne zu bewerten und zu verurteilen schaffen wir Abstand zum Erleben und können herausfinden, was wirklich im Argen liegt.
      3. Mit Mini-Focusing den inneren Kompass befragen: „Was habe ich in der Hand zu ändern?“.
      Und wenn Du Focusing noch nicht kennst, kannst Du Dir auch
      4. Unterstützung holen. Meist haben wir selbst den Tunnelblick. Jemand von Aussen, am besten ein Coach, der Focusing beherrscht, kann Dich begleiten und behutsam herausfinden, was Dich wirklich ausbremst und was der nächste kleine Schritt ist, der Dir und Deinem Inneren entspricht und Dich ganz leicht dazu bringt, die Gestalterrolle zu übernehmen ;-). Hilft Dir das etwas weiter, Andreas? Ich müsste konkreter wissen, was die „Baustelle“ ist, die Dich Dich ausgeliefert fühlen läßt. Ist es die Arbeit, Deine Beziehung, Deine Wohnsituation, andere Menschen, Deine inneren Antreiber/Kritiker oder, oder…, dann könnte ich konkreter darauf eingehen 😉

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